XM Architekten

Kunst Museum Winterthur

Inspiriert durch die Museums Kollektion von Landschaftsmalerei der Frühromantik, referenziert das Projekt die steinige Atmosphäre der alpinen Landschaft und kaschiert das Foyer und die Eingangstreppen in eine neue, zusammenhängende Topografie. Das somit entstehende grossmassstäbliche, raumschaffende Kunstwerk verfügt über zeitloses Vokabular, verschmelzt die Grenze zwischen öffentlichem Aussenraum und dem Innenraum des Museums, demonumentalisiert den Eingang und lässt das Museum seine urbane Front in der Form einer neuen Agora anzueignen. In der Eingangshalle entsteht ein grosszügiger Sonderraum des Nachsinnens und geistigen Vorbereitens—eine neue Qualität im Raumangebot des Museums. Um den Umbau zu festivalisieren, findet dieser in einem partizipativen, wenngleich von Künstlern und Architekten kuratierten Verfahren statt, wodurch die Winterthurer sich ihr Museum besser aneignen können und Kunst als Mittel eines gesellschaftlichen Dialogs aktiviert wird.

2020, Winterthur (ZH)
Projektwettbewerb im selektiven Verfahren
Themen
Museumsgebäde, Kunst und Architektur, Denkmalschutz, öffentlicher Raum
Auftraggeber
Stadt Winterthur, Kunst Museum Winterthur
Zusammenarbeit
Pawel Althamer, Bildhauer, Warschau
Mitarbeit
Daniel Kiss, Piotr Brzoza, Sonja Marczewski