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Urban Made Zürich

Diese Publikation ist die Veröffentlichung langjähriger Forschung über Stadtraum, Mischnutzung, Planung von Diversität, Urban Manufacturing und neue Formen von Wohnen und Arbeiten.

Obwohl empirische Studien zeigen, dass kleine und mittelgrosse produzierende Unternehmen zu einer Kultur der Vielfalt und zur Intensivierung des städtischen Alltagslebens beitragen können, ist dieses Potenzial der In-Wert-Setzung urbaner Räume in der Praxis nur selten aktiviert. Grund dafür ist die Kombination von Baulandmangel und der hohen Nachfrage nach Wohnraum, die die Investoren motiviert, in Städten vorwiegend Wohnungen, teilweise angereichert mit Büros oder Dienstleistungsflächen zu entwickeln. Zudem wird oft befürchtet, dass Konflikte zwischen den Gewerbe- und Wohnnutzungen entstehen könnten. Dies wiederum verstärkt den Trend zur Homogenisierung der Quartiersentwicklungen. Im transdisziplinären Forschungsprojekt “Urban Made Zürich” wurden Gegenthesen zu diesem städtebaulichen Paradigma untersucht, mit dem Ziel, Know-how darüber zu generieren, wie Räume für produzierende und kulturwirtschaftliche Klein(st)unternehmen in die boomende Entwicklung der Schweizer Stadtränder integriert werden können. Dadurch sollen die urbanen Qualitäten der zu entstehenden Quartiere steigen und die Idee einer pluralistischen Stadt gefördert werden.

2018
Monographie
Herausgeber
Daniel Kiss, Kees Christiaanse
Verlag
ETH Zürich
Förderung
Schweizer Nationalfonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung
Schlagwörter
Städtebau, Verdichtung, Diversität urbaner Periphärie, neue Formen von Wohnen und Arbeiten